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国際空手道連盟IKO-1, IKO Matsui

IKO Kyo­kus­hin­kai­kan (Matsui)

IKO – Shinzen Dojo Berlin
Profil

IKO Kyo­kus­hin­kai­kan (Matsui)

Die IKO Kyokushinkaikan unter Shokei Matsui ist die größte und am weitesten verbreitete Nachfolgeorganisation der ursprünglichen IKO. Matsui wurde in Oyamas Testament als Nachfolger benannt.

Gegründet

Mai 1994 (als Nachfolgeorganisation der ursprünglichen IKO)

Hauptsitz

Tokio, Japan (Ikebukuro Honbu)

Führung

Kancho Shokei (Akiyoshi) Matsui, 8. Dan

Geboren: 15. Januar 1963

Gründer

Sosai Masutatsu Oyama (Gründer 1964)

Geschichte

His­to­ri­sche Ent­wick­lung

Masutatsu Oyama gründete die IKO Kyokushinkaikan 1964 in Tokio. Unter seiner Führung wuchs die Organisation international mit Zweig-Dojos in zahlreichen Ländern.

Im April 1994 verstarb Oyama. Sein Testament benannte Shokei Matsui, einen seiner engsten Schüler und All-Japan-Champion, als Nachfolger. Matsui wurde im Mai 1994 als Kancho (Director) inauguriert.

Matsui hatte bereits 1992 ein eigenes Dojo in Asakusa eröffnet und war von Oyama zum Branch Chief ernannt worden. Er übernahm die Führung der weltweiten Organisation.

Die Nachfolge war jedoch nicht unumstritten. Mehrere hochrangige Instruktoren gründeten in den Folgejahren eigene Organisationen, was zur Aufspaltung der Kyokushin-Welt führte.

Führung

Gründer und Leitung

Kancho Shokei Matsui begann im Alter von 13 Jahren mit Kyokushin. 1980 wurde er mit 17 Jahren Vierter bei den 12. All-Japan Open Championships.

Er wurde Chief Instructor am Honbu Dojo in Tokio und gewann 1985 die 17. All-Japan Championship sowie 1987 die 4. World Open Championship.

Matsui führt die Organisation bis heute und hat die Weltmeisterschaften (World Open) weiter etabliert.

Entwicklung

Orga­ni­sa­to­ri­sche Ent­fal­tung

Die IKO unter Matsui organisiert weiterhin die World Open Karate Championships, die als inoffizielle Kyokushin-Weltmeisterschaft gelten.

Die Organisation hat ihre internationale Präsenz erhalten und expandiert insbesondere in Osteuropa, Asien und Afrika.

Regelmäßige internationale Seminare und Dan-Prüfungen am Honbu Dojo in Tokio strukturieren die weltweite Ausbildung.

Einordnung

Im Kontext der Kyo­kus­hin-Land­schaft

Die IKO Kyokushinkaikan (Matsui) ist die größte Nachfolgeorganisation und beansprucht die direkte Nachfolge durch Oyamas Testament.

Sie verwendet den ursprünglichen Namen „IKO Kyokushinkaikan“ und das klassische Kanku-Logo.

Andere Organisationen erkennen diesen Anspruch teilweise nicht an, was zur Vielfalt der heutigen Kyokushin-Landschaft geführt hat.

Heute

Aktu­elle Situa­tion

Die Organisation ist weltweit aktiv und richtet regelmäßig Welt- und Kontinentalmeisterschaften aus. Das Honbu Dojo befindet sich in Tokio.

Theorie und Praxis

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