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Erstes World Zen-Kyokushin German Summer Camp 2026 am Werbellinsee
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05. September 20267 Min Lesezeit
Nachbericht

Erstes World Zen-Kyo­kus­hin German Summer Camp 2026 am Wer­bel­lin­see

Herausgeber: Shinzen Dojo Berlin

Drei Tage Kyokushin Karate, intensive Trainingseinheiten, Prüfungen und viele gemeinsame Momente: Vom 28. bis 30. August 2026 fand am Werbellinsee das erste World Zen-Kyokushin German Summer Camp statt – ausgerichtet vom Shinzen Dojo Berlin.

Eine Woche ist inzwischen vergangen. Die Dogi sind gewaschen, die Zertifikate übergeben und der normale Trainingsbetrieb hat längst wieder begonnen. Zeit, auf ein Wochenende zurückzublicken, das für unser Dojo und alle Beteiligten etwas Besonderes war.

Karateka unterschiedlicher Graduierungen und Generationen kamen am Werbellinsee zusammen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Anfänger und erfahrene Karateka trainierten gemeinsam, tauschten sich aus und stellten sich drei Tage lang neuen Herausforderungen.

Teilnehmende des German Summer Camp 2026 in Karateanzügen in der Sporthalle

„Ein Sommerlager endet nach drei Tagen. Das, was wir dort lernen und gemeinsam erleben, nehmen wir mit zurück ins Dojo. – Sensei Son, Shinzen Dojo Berlin

Freitag: Ankom­men am Wer­bel­lin­see

Am Freitagnachmittag begann für uns das erste gemeinsame Sommerlager am Werbellinsee.

Nach der Anreise und dem Beziehen der Zimmer trafen nach und nach Teilnehmer aus unterschiedlichen Dojos und Trainingsgruppen aufeinander. Manche kannten sich bereits aus dem Training, von Lehrgängen oder Turnieren, andere begegneten sich an diesem Wochenende zum ersten Mal.

Am Abend kamen schließlich alle im Dogi zusammen.

Das Eröffnungstraining unter der Leitung von Sensei Son war bewusst locker gehalten. Nach der Anreise ging es zunächst darum, gemeinsam in das Wochenende zu starten, den Körper in Bewegung zu bringen und alle Teilnehmer willkommen zu heißen.

Der erste Abend: Zeit für Begeg­nun­gen

Nach dem Training war der erste Tag noch nicht vorbei.

Ein Sommerlager lebt schließlich nicht nur von den Stunden im Dogi. Am Abend blieb Zeit, gemeinsam zusammenzusitzen und sich außerhalb der Trainingsfläche auszutauschen.

Auch Shihan Jaroslaw Remus und Senpai Paul Kniep waren dabei. Bei einem gemeinsamen Getränk konnte der erste Abend entspannt ausklingen.

Drei Teilnehmer des Summer Camps stehen gemeinsam mit Getränken

Gerade solche Gespräche gehören für uns zu einem Sommerlager dazu. Im normalen Trainingsalltag bleibt dafür häufig wenig Zeit. Hier konnten erfahrene Karateka, Trainer und Schüler einfach zusammensitzen, erzählen und sich besser kennenlernen.

Samstag, 6:30 Uhr: Wer möchte schon laufen?

Der Samstag begann für einige Teilnehmer früher als für andere.

6:30 Uhr. Laufschuhe an.

Das morgendliche Joggen war freiwillig. Niemand musste teilnehmen – aber eine kleine Gruppe ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und startete gemeinsam in den Tag.

Noch bevor das eigentliche Karateprogramm begonnen hatte, waren damit bereits die ersten Kilometer geschafft.

Danach ging es zurück zur Unterkunft und zum gemeinsamen Frühstück.

Und anschließend begann ein langer Trainingstag.

Kleine Gruppe auf der Wiese am See während des Summer Camps

Basics, Kom­bi­na­tio­nen und Kumite mit Senpai Paul Kniep

Die erste große Karate-Einheit des Samstags übernahm Senpai Paul Kniep aus Leipzig.

Karateka demonstriert eine Technik in der Sporthalle beim Summer Camp

Seine Einheit konzentrierte sich auf etwas, das unabhängig von der Graduierung niemals an Bedeutung verliert: die Grundlagen.

Aus den Basics entwickelten sich unterschiedliche Kombinationen und schließlich der Übergang zum Kumite. Dabei ging es darum, Techniken nicht nur einzeln auszuführen, sondern sie miteinander zu verbinden und unter Bewegung anzuwenden.

Für weniger erfahrene Teilnehmer bot die Einheit die Möglichkeit, bekannte Techniken in neuen Zusammenhängen zu erleben. Fortgeschrittene konnten sich dagegen wieder bewusst auf Details konzentrieren, die mit zunehmender Erfahrung manchmal selbstverständlich erscheinen.

Denn auch im Kumite gilt:

  • Gutes Karate braucht gute Grundlagen.

Kurz raus: Outdoor-Trai­ning mit Sensei Son

Nach der Einheit von Senpai Paul ging es noch einmal nach draußen.

Sensei Son übernahm eine kurze Outdoor-Einheit, bevor der erste große Trainingsblock des Tages endete.

Nach den intensiveren Inhalten am Vormittag war diese Einheit bewusst kompakt gehalten.

Gleichzeitig bot die Umgebung am Werbellinsee die Möglichkeit, den normalen Hallenrahmen für einen Moment zu verlassen und gemeinsam unter freiem Himmel zu trainieren.

Teilnehmende des Summer Camps in Karateanzügen vor dem Waldrand

Danach war Mittagspause.

Und die war notwendig.

Frei­zeit gehört zum Som­mer­la­ger dazu

Nach dem Vormittagstraining folgte eine längere freie Phase.

Gerade bei einem Sommerlager mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen war uns wichtig, nicht jede Minute mit einem Programmpunkt zu füllen. Training braucht Belastung – aber ebenso Erholung.

Die Teilnehmer konnten die Umgebung genießen, sich zurückziehen, miteinander Zeit verbringen oder sich einfach auf die nächsten Einheiten vorbereiten.

Denn am Nachmittag warteten noch zwei besondere Trainingsblöcke.

Shihan Jaros­law Remus: Kihon, Ido und Part­ner­ar­beit unter freiem Himmel

Am Nachmittag übernahm Shihan Jaroslaw Remus aus Polen die nächste große Outdoor-Einheit.

Karateka trainieren im Freien während des Summer Camps

Im Mittelpunkt standen Kihon, Bewegungsabläufe und Ido-Kombinationen. Dabei blieb es jedoch nicht beim gemeinsamen Ausführen von Techniken.

Shihan Remus ergänzte die Inhalte durch Übungen mit Partnern und zeigte damit die Verbindung zwischen sauberer Grundtechnik, Bewegung und praktischer Anwendung.

Distanz, Körperposition und die richtige Mechanik einer Technik lassen sich allein üben. Mit einem Partner bekommt dieselbe Bewegung jedoch plötzlich einen anderen Bezug.

Genau diese Verbindung machte die Einheit besonders interessant.

Und die große Trainingsgruppe mitten im Grünen sorgte zusätzlich für eine Atmosphäre, die sich deutlich vom normalen Dojo-Alltag unterschied.

„Kihon ist nicht nur das Wiederholen einer Technik. Erst wenn wir verstehen, wie wir unseren Körper bewegen, bekommt die Technik ihren Sinn.“

Special Kumite mit Pawel Stas­in­ski

Danach änderte sich der Schwerpunkt deutlich.

Pawel Stasinski übernahm eine besondere Kumite-Einheit und brachte neue Impulse in das Training.

Karateka steht während einer Übung in der Sporthalle

Nach viel technischer Arbeit ging es jetzt stärker um Bewegung, Distanz, Timing, Reaktion und die praktische Umsetzung im Kampf.

Die Einheit forderte die Teilnehmer auf eine andere Weise und gehörte zu den besonders intensiven Trainingsmomenten des Wochenendes.

Unterschiedliche Trainingspartner bedeuteten gleichzeitig unterschiedliche Aufgaben. Größe, Gewicht, Reichweite, Tempo und Kampfstil verändern eine Situation ständig.

Genau deshalb ist gemeinsames Training mit Karateka außerhalb der eigenen gewohnten Gruppe so wertvoll.

Man muss sich anpassen.

Man muss beobachten.

Und man muss lernen.

Sams­tag­abend: Jetzt wurde es ernst

Nach einer kurzen Pause und dem Abendessen begann für einen Teil der Teilnehmer ein weiterer wichtiger Abschnitt des Sommerlagers:

die Gürtelprüfung.

Am Samstagabend stand zunächst Kihon auf dem Programm.

Die Prüflinge mussten zeigen, was sie in den vergangenen Monaten erarbeitet hatten. Technik, Haltung, Konzentration und Ausdauer spielten dabei eine Rolle.

Doch ein Sommerlager lässt sich nicht immer minutengenau planen.

Die Prüfung dauerte länger als vorgesehen und der Abend war bereits weit fortgeschritten. Deshalb wurde entschieden, an dieser Stelle abzubrechen und Kata sowie Kumite am Sonntag fortzusetzen.

Denn draußen wartete bereits der gemeinsame Grillabend.

Ein Grill­abend statt Trai­nings­plan

Nach einem langen Samstag mit Joggen, mehreren Karate-Einheiten und dem ersten Teil der Prüfung war es Zeit, den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Beim Grillabend ging es nicht mehr um Techniken oder Graduierungen.

Es ging einfach darum, zusammen zu sein.

Trainer, Schüler, Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten gemeinsam einen langen Tag hinter sich. Jetzt konnte gegessen, gesprochen und gelacht werden.

Leider gibt es auch hiervon kaum Bilder.

Aber vielleicht ist gerade das ein gutes Zeichen.

Feuerstelle und Grillbereich am Abend des Summer Camps

Sonntag: Kata, Kumite – und noch einmal alles geben

Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück zurück auf die Trainingsfläche.

Für die Prüflinge begann der Tag mit Kata.

Nach Kihon am Vorabend mussten nun Ablauf, Technik, Haltung, Konzentration und Ausdruck auch in den jeweiligen Formen gezeigt werden.

Danach folgte der körperlich und mental anspruchsvollste Teil:

Kumite.

Runde für Runde wechselten die Trainingspartner.

Mit zunehmender Dauer wurden Arme und Beine schwerer. Konzentration und Technik unter Belastung aufrechtzuerhalten wurde immer schwieriger.

Genau darin liegt jedoch ein wesentlicher Teil einer Kyokushin-Prüfung.

Nicht nur zeigen, was funktioniert, wenn man frisch ist.

Sondern weiterarbeiten, wenn es anstrengend wird.

Eine Prüfung ist keine Garan­tie auf einen neuen Gürtel

Eine Gürtelprüfung im Shinzen Dojo Berlin ist keine Formalität.

Auch die Teilnahme am Sommerlager bedeutete deshalb nicht automatisch eine neue Graduierung.

Einige Entscheidungen waren knapp. Bei manchen Prüflingen wurden klare Empfehlungen für die weitere technische Entwicklung ausgesprochen. Und nicht jeder konnte die Anforderungen dieses Mal vollständig erfüllen.

Auch das gehört zu einer ernst genommenen Prüfung.

Denn eine Graduierung hat nur dann Bedeutung, wenn die Anforderungen dahinter ebenfalls Bedeutung haben.

Umso mehr gratulieren wir allen, die ihre Prüfung erfolgreich bestanden haben.

Und ebenso wichtig:

Respekt an jeden, der angetreten ist und sich der Prüfung gestellt hat.

Wer sein Ziel dieses Mal noch nicht erreicht hat, bekommt damit keine Endstation gezeigt, sondern eine Aufgabe für das weitere Training.

Der Gürtel ist nicht das Ziel. Entscheidend ist die Entwicklung, die notwendig ist, um ihm gerecht zu werden.

Beson­dere Momente für Julia und Marco

Unter den vielen persönlichen Geschichten dieses Wochenendes gab es auch besondere Momente, die wir festhalten möchten.

Für Julia und Marco markierte dieses Wochenende einen wichtigen Schritt auf ihrem persönlichen Kyokushin-Weg.

Solche Graduierungen entstehen nicht an einem Wochenende. Hinter ihnen stehen Monate und Jahre des Trainings, zahlreiche Kihon-Einheiten, Kata, Kumite, Fehler, Korrekturen und die Entscheidung, immer wieder ins Dojo zurückzukehren.

Ein neuer Gürtel bedeutet deshalb nicht, dass die Arbeit abgeschlossen ist.

Mit einer höheren Graduierung steigen auch die Erwartungen an das eigene Karate und die Verantwortung gegenüber denjenigen, die noch am Anfang ihres Weges stehen.

Wir gratulieren beiden herzlich zu diesem besonderen Meilenstein.

Glückwunschgrafik zur Shodan-Prüfung von Senpai Julia Frolova
Glückwunschgrafik zur Nidan-Prüfung von Senpai Marco Krüper

Das letzte Grup­pen­foto

Irgendwann ist auch das intensivste Trainingswochenende vorbei.

Nach den letzten Kumite-Runden kamen noch einmal alle zusammen.

Müde Gesichter, schwere Beine – und trotzdem genügend Energie für das gemeinsame Abschlussfoto.

Teilnehmende mit Urkunden beim German Summer Camp 2026

Dieses Bild zeigt vielleicht am besten, was von diesem Wochenende bleibt.

Nicht einzelne Trainingseinheiten.

Nicht ein genauer Stundenplan.

Nicht die Anzahl der Kumite-Runden.

Sondern Menschen, die gemeinsam trainiert und ein Wochenende miteinander verbracht haben.

Mehr als Kihon, Kata und Kumite

Natürlich war das erste World Zen-Kyokushin German Summer Camp ein Karate-Sommerlager.

  • Wir haben Kihon trainiert.
  • Wir haben Kombinationen geübt.
  • Wir haben Kata gelaufen.
  • Wir haben Kumite gemacht.
  • Und wir haben Prüfungen abgenommen.

Aber ein Sommerlager zeigt auch eine andere Seite des Karate.

Man steht morgens gemeinsam auf. Einige gehen um 6:30 Uhr laufen. Man begegnet sich beim Frühstück. Man trainiert miteinander, macht gemeinsam Pause und sitzt am Abend zusammen.

Ein jüngerer Schüler trainiert plötzlich neben einem erfahrenen Karateka.

Menschen aus unterschiedlichen Dojos lernen sich kennen. Trainer haben außerhalb ihrer Einheit Zeit für Gespräche.

Aus einzelnen Teilnehmern wird für ein Wochenende eine Gemeinschaft.

Das kann kein Trainingsplan vollständig abbilden.

Danke

Ein Wochenende wie dieses beginnt nicht erst beim Check-in am Freitag.

  • Wochen vorher wurden Zimmer geplant,
  • Trainingsinhalte abgestimmt,
  • Teilnehmerinformationen verschickt,
  • Verpflegungswünsche berücksichtigt,
  • Prüfungen vorbereitet,
  • Zertifikate erstellt,
  • Material organisiert und viele kleine Fragen geklärt.

Unser besonderer Dank gilt Shihan Jaroslaw Remus, Senpai Paul Kniep und Pavel Stasinski für ihre Trainingseinheiten, ihre Zeit und die Impulse, die sie mit unserer Gruppe geteilt haben.

Danke ebenso an alle weiteren Helfer und Unterstützer, die vor und während des Sommerlagers mit angepackt haben.

Und natürlich:

Danke an unsere Teilnehmer, Eltern und Familien.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben gemeinsam trainiert. Eltern haben begleitet und unterstützt. Trainingspartner haben sich gegenseitig durch anstrengende Einheiten und Prüfungsrunden gebracht.

Ohne diese Menschen wäre aus der Idee eines Sommerlagers kein gemeinsames Erlebnis geworden.

Mon­tag­abend standen wir wieder im Dojo

Vielleicht sagt eine kleine Sache am meisten darüber aus, was wir aus dem Wochenende mitnehmen:

Bereits am Montag wurde in Berlin wieder trainiert.

Karategruppe sitzt nach dem Training gemeinsam auf Matten

Nur einen Tag nach dem Sommerlager.

Und Techniken und Übungen vom Werbellinsee fanden bereits ihren Weg in unser reguläres Training.

Denn ein Sommerlager ist kein Abschluss.

Eine bestandene Prüfung ist kein Abschluss.

Und auch eine neue Graduierung ist kein Abschluss.

Es geht weiter. Weiter. Immer weiter.

OSU!

Kyo­kus­hin Karate in Berlin ken­nen­ler­nen

Das Shinzen Dojo Berlin bietet Kyokushin Karate für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bei uns trainieren Anfänger gemeinsam mit Karateka, die bereits seit vielen Jahren diesen Weg gehen.

Unser Training verbindet Kihon, Kata und Kumite mit körperlicher Fitness, Disziplin, Respekt und einer Gemeinschaft, in der jeder seinen eigenen Fortschritt machen kann.

Wer Kyokushin selbst kennenlernen möchte, muss nicht bis zum nächsten Sommerlager warten.

Trainiere mit uns und erlebe Kyokushin Karate in Berlin selbst.

Weitere Informationen zu Trainingszeiten und Einstiegsmöglichkeiten gibt es auf www.shinzen-dojo.de.


World Zen-Kyo­kus­hin German Summer Camp 2026

Datum: 28.–30. August 2026

Ort: Werbellinsee, Brandenburg

Ausrichter: Shinzen Dojo Berlin

Karate: Kyokushin Karate

Trainingsinhalte: Kihon, Kombinationen, Kata, Ido Geiko, Partnertraining, Kumite und Gürtelprüfungen

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